Die Kernregel: make steht, wenn etwas Neues entsteht – ein Ergebnis, ein Produkt, eine Reaktion (make a mistake, make a decision, make noise, make an offer). Do steht für Tätigkeiten und Aufgaben ohne sichtbares Produkt (do homework, do the shopping, do the dishes, do your best, do sports). Der Rest ist Fleißarbeit: Kollokationen sind fest, man wählt nicht aus, man kennt sie – und das deutsche „machen“ verteilt in beide Richtungen falsch, weil „einen Fehler machen“ (make!) und „Hausaufgaben machen“ (do!) sich im Deutschen identisch anfühlen.
Dazu kommt die dritte Falle, die für Deutsche die verblüffendste ist: Manche deutschen „machen“-Sätze heißen im Englischen take oder have – ein Foto machen = take a photo, eine Pause machen = take a break, eine Party machen = have a party. Die 30 Übungen unten trainieren alle drei Fälle, jede Antwort wird sofort korrigiert und auf Deutsch erklärt.
Quiz: Make oder do? — 30 Kollokationen
Die Kernregel: Produkt oder Tätigkeit?
Make, wenn am Ende etwas Neues steht – ein Ergebnis, das man zeigen kann: a mistake, a decision, money, noise, progress, an offer. Do, wenn die Handlung selbst im Vordergrund steht, ohne sichtbares Produkt: homework, the shopping, the dishes, sports, your best, research. Alles darüber hinaus ist Kollokation – feste Partnerschaften, die man nicht herleitet, sondern kennt.
Die dritte Option: Wenn „machen“ take oder have heißt
Die Regel make/do löst nur zwei Drittel der deutschen machen-Sätze – das letzte Drittel gehört take und have, und genau hier entstehen die Fehler, die Korrektoren am häufigsten sehen: ein Foto machen = take a photo, eine Pause machen = take a break, eine Dusche machen = take a shower, eine Party machen = have (oder throw) a party, ein Gespräch machen = have a conversation.
Warum das deutsche „machen“ systematisch in die Irre führt
Das deutsche machen deckt make, do, take und have gleichzeitig ab: „einen Fehler machen“, „Hausaufgaben machen“, „ein Foto machen“, „eine Party machen“. Dein Sprachgefühl kennt also nur eine Kategorie, wo Englisch vier trennt. Schlimmer noch: Die deutschen Muster sind inkonsistent – „einen Fehler machen“ zeigt auf make, „Hausaufgaben machen“ auf do, „ein Foto machen“ auf take. Wörtliches Übertragen produziert also im Schnitt in jedem zweiten Satz das falsche Verb.
Deshalb hilft Regelwissen allein nur bedingt: Die Regel sortiert neue Fälle grob, aber die verlässliche Sicherheit kommt aus gespeicherten Kollokationen. Jede der 30 Fragen oben speichert eine solche Wendung als Block – und jede Erklärung verankert zusätzlich, in welche Richtung das deutsche „machen“ dich gezogen hätte.
So sitzen die Kollokationen nach einer Woche
Kollokationen lernt man durch schnelle Wiederholung mit sofortiger Rückmeldung – jeder Klick oben wird sofort korrigiert, solange die Wendung frisch ist. Eine 30er-Runde täglich, nach einer Woche Wiederholung: Dann wählst du make und do nicht mehr per Regel, sondern per Erinnerung an den Satz.
Für eigene Texte: Füge eine E-Mail oder einen Aufsatz in PromGees kostenlosen Grammatik-Prüfer ein – er findet Verb-Fehlkopplungen wie „make homework“ und erklärt auf Deutsch, welche Wendung das Englische verlangt.
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Häufige Fragen
Wann benutzt man make und wann do?
Make, wenn etwas Neues entsteht (make a mistake, make a decision, make money); do bei Tätigkeiten und Aufgaben ohne Produkt (do homework, do the shopping, do your best). Viele feste Wendungen muss man als Kollokation lernen – „make/do“ folgt nicht immer der Logik.
Heißt „ein Foto machen“ make oder take?
Take a photo – weder make noch do. Gleiches gilt für take a break (eine Pause machen), take a shower und have a party (eine Party machen). Das deutsche „machen“ verteilt sich im Englischen auf vier Verben.
Welche make-do-Wendungen sollte man unbedingt kennen?
Die häufigsten: make a mistake, make a decision, make money, make sure, make progress, make friends – und do your best, do homework, do the shopping, do the dishes, do research, do someone a favour. Wer diese zwölf Blöcke kennt, besteht die meisten Prüfungsfragen.
Kollokationen sitzen durch Korrektur, nicht durch Regeln. Füge deinen Text in PromGees kostenlosen Grammatik-Prüfer ein und sieh jede make-do-Entscheidung – auf Deutsch erklärt.
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